Nicht nur zu Karneval, auch in unseren Azu-be-fit-Programmen ist der Alkoholkonsum und Alkoholmissbrauch ein wichtiges Thema. Wissenswertes rund um das Thema und die Einschätzung des eigenen Trinkverhaltens bietet die Seite www.kenn-dein-limit.de der BZGA.
Die Möglichkeit ist nicht neu, aber sie wird noch sehr viel zu selten genutzt: Seit 2009 erlaubt das Jahressteuergesetz 2009 die steuerliche Förderung / Absetzbarkeit der Kosten für Prävention und die betriebliche Gesundheitsförderung. Leistungen des Arbeitgebers, die den allgemeinen Gesundheitszustand der Arbeitnehmer verbessern, werden bis zu einem Betrag von 500 Euro grundsätzlich von der Steuer freigestellt.
Das können externe Kurse oder betriebliche Angebote wie Rücken- und Ernährungsschulungen sein. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium Rolf Schwanitz: "Die Neuregelung stellt eine echte Verbesserung für Arbeitnehmer und Arbeitgeber dar. Arbeitgeber können ihren Mitarbeitern künftig gesundheitsfördernde Maßnahmen anbieten, die bis zu einem Betrag von 500 Euro steuerfrei bleiben. Das ist ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Gesundheit von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern und zur Stärkung der betrieblichen Gesundheitsförderung. Außerdem wird Bürokratie abgebaut." Denn aufwendige Einzelfall-Prüfungen entfallen.
Liegt eine Präventionsleistung des Arbeitgebers unter 500 Euro im Jahr, muss in der Regel nicht mehr – wie bisher – streng geprüft werden, ob die Präventionsmaßnahme zum Arbeitslohn zählt oder nicht. Die geförderten Maßnahmen müssen hinsichtlich Qualität, Zweckbindung und Zielgerichtetheit den Anforderungen der §§ 20 und 20a des SGB V entsprechen (Hinweis: Der Health Consulting-Mindeststandard). Damit fallen unter die Steuerbefreiung insbesondere Leistungen, die im Präventionsleitfaden der Spitzenverbände der Krankenkassen genannt sind. Das Jahressteuergesetz ist vom Kabinett beschlossen worden und am 1. Januar 2009 in Kraft getreten.
http://berufundchance.fazjob.net/s/Rub8EC3C0841F934F3ABA0703761B67E9FA/Doc~E56BD831861EB43F7BCE519291A767D66~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Stuttgart (ots) - Der Krankenstand in Baden-Württemberg ist nach AOK-Angaben seit 2008 nicht gestiegen. Eine Auswertung der AOK Baden-Württemberg zu den Fehlzeiten ihrer pflicht- und freiwillig versicherten Mitglieder weist für das Jahr 2010 einen Krankenstand von 4,6 Prozent auf. Dies entspricht exakt dem Vorjahreswert. "Dass der Krankenstand nicht gestiegen ist, führen wir auch auf das Engagement der Unternehmer zurück: Mehr als 1.000 Betriebe kümmern sich mit unserer Unterstützung um gesundheitsorientierte Vorsorge am Arbeitsplatz", sagt Dr. Rolf Hoberg, Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg.
Nach der AOK-Auswertung konnte jeder Arbeitnehmer im Schnitt an 16,7 Tagen wegen Krankheit nicht zur Arbeit kommen. Statistisch gesehen ist jeder 2. Beschäftigte (55 Prozent) 2010 mindestens einmal krankgeschrieben worden. Erneut sind Ursache Nummer 1 Muskel- und Skeletterkrankungen (insbesondere Rückenerkrankungen), gefolgt von Krankheiten des Atmungssystems, Verletzungen und Vergiftungen, psychischen Krankheiten und Krankheiten des Kreislaufsystems". Gut 64 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitstage gingen auf diese Gruppe zurück.
Eine deutliche Zunahme verzeichnet die AOK bei psychischen Erkrankungen. Hoberg: "Auf dieses Krankheitsbild fielen 9,8 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitstage, 2009 waren es noch 9,2 Prozent. Hier wollen wir eine bessere und schnellere Versorgung der Patienten mit dem Facharztvertrag Neurologie/Psychiatrie erreichen, den wir noch dieses Jahr schließen werden."
Die AOK hält die gesundheitsorientierte Vorsorge am Arbeitsplatz für einen der wichtigsten Ansatzpunkte um den Krankenstand zu senken. Firmen, die sich hierbei engagieren wollten, stelle die AOK Baden-Württemberg zum Beispiel spezielle Krankenstandsanalysen zur Verfügung. Mit deren Hilfe können mögliche Krankheits- und Belastungsschwerpunkte ermittelt und, darauf aufbauend, am Bedarf und den Möglichkeiten des Unternehmens orientierte Gesundheitsmaßnahmen entwickelt werden."Aufwendungen des Arbeitgebers zur Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustands und der betrieblichen Gesundheitsförderung sind steuer- und sozialabgabenfrei, soweit sie den Betrag von 500 Euro pro Mitarbeiter und Kalenderjahr nicht übersteigen", betont Hoberg. Möglich mache dies das weiterhin geltende Jahressteuergesetz 2009, das den finanziellen Aufwand der Betriebe für die Durchführung von sogenannten BGM-Maßnahmen verringert.
Pressekontakt:
Sascha Kirmeß
Pressestelle der AOK Baden-Württemberg
Tel.: 0711 / 2593 - 229
Fax.: 0711 / 2593 - 300
Wissenschaftliches Institut der AOK (WIdO): Termin- und Leistungsdruck nimmt zu/Jeder vierte Beschäftigte leidet unter Kopfschmerzen und Schlafstörungen
Gesunde Arbeitsbedingungen stehen für die meisten Beschäftigten in Deutschland an vorderer Stelle. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Analyse bundesweiter Mitarbeiterbefragungen durch das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO). Die Untersuchung bestätigt den Trend, dass psychische Belastungen am Arbeitsplatz zunehmen. Die notwendige ständige Aufmerksamkeit und Konzentration bei der Arbeit wird als stark belastend empfunden. Knapp 30 Prozent der Befragten klagen über Termin- und Leistungsdruck. Nahezu jeder vierte Mitarbeiter leidet ständig oder häufig unter Kopfschmerzen und Schlafstörungen.
Der WIdO-Analyse liegen die Aussagen von knapp 30.000 Beschäftigten aus 147 Unternehmen, Einrichtungen und Organisationen aller Wirtschaftszweige zugrunde.
Bei den Angaben zu akuten gesundheitlichen Problemen dominieren Rückenschmerzen (37,1 Prozent) und Verspannungen (35,4 Prozent). Gleich danach folgen psychovegetative Beschwerden. Am häufigsten genannt werden Symptome wie Müdigkeit und Erschöpfung (30,1 Prozent). Nahezu jeder vierte befragte Mitarbeiter leidet ständig oder häufig unter Kopfschmerzen (24,6 Prozent) und/oder Schlafstörungen (23,4 Prozent). Frauen berichten laut WIdO-Analyse fast doppelt so häufig wie Männer über Verspannungen, Kopfschmerzen und Probleme mit dem Kreislauf.
Quelle/Urheber: WIdO/ergoRed
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Von der Alterserscheinung zur Volkskrankheit - Übergewicht ist der entscheidende Risikofaktor für Diabetes Typ 2
Hamburg (ots) - Eine vor wenigen Tagen vom Deutschen Diabetes-Zentrum verbreitete Meldung lässt für die Zukunft nichts Gutes erwarten. Niederländische Forscher haben in einer Langzeitstudie jetzt herausgefunden, dass eine Erkrankung an Diabetes Typ 2 - dem so genannten "Altersdiabetes" - die kognitiven Fähigkeiten der Patienten spürbar verschlechtert. Schlimmer noch: Mit fortschreitender Krankheitsdauer werden die durch die erhöhten Blutzuckerwerte bewirkten Verluste bei den Gedächtnis- und Sprachfunktionen sogar immer größer.
Rund 55 Millionen Europäer sind derzeit an Diabetes mellitus erkrankt - Tendenz steigend. Deutschland liegt mit einer Quote von zwölf Prozent Zuckerkranken unter den 20- bis 79-Jährigen dabei an der Spitze. Nur etwa fünf Prozent der Diabetiker leiden unter Diabetes Typ 1, bei dem die Bauchspeicheldrüse infolge einer Autoimmunerkrankung kein Insulin mehr produziert. Der größere und stetig steigende Teil hat hingegen Typ-2-Diabetes, bei dem die Bauchspeicheldrüse zwar ausreichend Insulin produziert, aber die Zellen, die das Hormon aufnehmen sollen, zunehmend unempfindlich auf das Insulin reagieren.
"Auch in Deutschland wächst besonders stark die Zahl der Typ-2-Diabetiker", sagt Frank Grunwald, Gesundheitsexperte beim Deutschen Ring. "Dies liegt vor allem daran, dass hierzulande immer mehr Menschen übergewichtig sind - Übergewicht ist der Risikofaktor Nummer eins für Diabetes vom Typ 2." Zwar steigt generell mit dem Alter die Wahrscheinlichkeit, an Typ-2-Diabetes zu erkranken, die zunehmend schlechteren Lebens- und Ernährungsgewohnheiten lassen die "Altersdiabetiker" allerdings immer jünger werden. Mittlerweile sind bereits junge Erwachsene und sogar Kinder an Diabetes Typ 2 erkrankt. Kein Wunder: Rund 15 Prozent der Kinder hierzulande sind übergewichtig.
Quelle:
Deutscher Ring Krankenversicherungsverein a.G.
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Thomas Wedrich - Pressesprecher
Ludwig-Erhard-Str. 22
20459 Hamburg
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Studie: Intelligenz steigt mit dem Durchhaltevermögen
Mit regelmäßigem Ausdauertraining können Menschen den Intelligenzquotienten steigern. Das hat eine schwedische Studie bei 18-jährigen Männern ergeben. Ausgewertet wurden dabei Daten der Jahrgänge von 1950 bis 1976, und zwar von mehr als 1,221 Millionen Männern, die für den Wehrdienst auf ihre körperliche und geistige Leistung untersucht wurden. Dabei achteten die Forscher darauf, wie stark die einzelnen Werde miteinander in Beziehung stehen.
Während zwischen der reinen Muskelkraft und der Intelligenz kein Zusammenhang festgestellt wurde, zeigte sich bei der Ausdauerleistung ein anderes Bild: Je höher die Ausdauerleistung war, desto größer waren auch das Sprachvermögen, die räumliche Vorstellungskraft, das mathematisch-technische Denkvermögen und das logische Denken. Diese Kategorien wurden anhand eines Intelligenztestes gemessen.
Als Grund für diesen Zusammenhang sehen die Forscher, dass ein gut trainiertes Herz-Kreislauf-System wichtige Stoffe auf einem hohen Niveau zum Gehirn transportiert. [Quelle: PNAS Online: www.pnas.ort/content/early/2009/11/25/0905307106.abstract]
Hamburg (ots) - Deutschland hat Rücken. Nach Angaben der Techniker Krankenkasse sind Rückenbeschwerden immer noch die Volkskrankheit Nummer eins und die häufigste Ursache von Krankschreibungen. Durchschnittlich gut einen Tag im Jahr ist jeder Beschäftigte in Deutschland aufgrund von Rückenproblemen arbeitsunfähig. Am häufigsten trifft es Arbeitnehmer in Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und im Saarland. Die gesündesten Rücken haben die Bayern, Baden-Württemberger und Sachsen. Bundesweit fielen 2008 fast 35 Millionen Arbeitstage rückenbedingt aus, das heißt an jedem Tag fehlten statistisch gesehen 93.620 Beschäftigte "wegen Rücken" an ihrem Arbeitsplatz. Dr. Thomas Ruprecht, Mediziner bei der Techniker Krankenkasse zu den Fehlzeiten: "Da viele körperlich anstrengende Tätigkeiten in den letzten Jahren zunehmend von Maschinen übernommen wurden, waren die Rückenbeschwerden in den Jahren 2001 bis 2005 rückläufig. Seit 2006 beobachten wir allerdings wieder steigende Fehlzeiten." Und die könnten auch psychisch bedingt sein. Denn: Auch psychischer Stress kann den Betroffenen buchstäblich im Nacken sitzen und dort zu Verspannungen und damit zu Rückenbeschwerden führen. Zwar sind es nach wie vor die Berufe, in denen schwer geschuftet wird, wie die Baubranche oder die Metallindustrie, die am meisten von Rückenbeschwerden betroffen sind. Überdurchschnittlich oft trifft es aber auch Dienstleister wie Friseure und Sicherheitsleute sowie die Gruppe der Arbeitslosen. Die meisten Rückenbeschwerden gehen laut dem TK-Mediziner allerdings auf einen ungesunden Lebensstil zurück: "Dazu gehören vor allem mangelnde Bewegung und Übergewicht", so Dr. Ruprecht. (Quelle: ots Service, TK Deutschland)
21.06.09 - Hamburg (ots) - 14 Jahre länger leben und 65 Prozent aller Krankheiten vermeiden - laut Medizinern kein Problem. Wie die Zeitschrift VITAL in ihrer aktuellen Ausgabe (7/09; EVT: 24. Juni) berichtet, setzen Ärzte zunehmend auf Prävention. Hintergrund ist die Erkenntnis, dass heutige Volkskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Leiden, Diabetes oder Krebs vor allem durch den modernen Lebensstil bedingt sind und mit Medizin allein nicht bewältigt werden können.Tatsächlich zeigt eine über elf Jahre durchgeführte Studie der Universität Cambridge, dass bereits vier einfache Verhaltensänderungen 14 zusätzliche und fitte Lebensjahre schenken können: leichter Sport, Verzicht auf Nikotin, nicht mehr als z.B. sieben kleine Gläser Wein pro Woche, dazu fünfmal am Tag Obst und Gemüse. Wer nur zwei dieser vier Punkte erfüllt, lebt immerhin noch sieben Jahre länger.Experten empfehlen daher einen gesunden Lebensstil, außerdem die Einhaltung der wichtigsten Vorsorgeuntersuchungen sowie die Beachtung von Gesundheitswerten und Warnsignalen des Körpers. Schließlich gehen Präventionsforscher davon aus, dass 65 Prozent der Krankheiten verhindert oder bekämpft werden können, wenn wir unsere wichtigsten Körperdaten kennen, darunter Body-Mass-Index, Blutdruck, Cholesterin- und Zuckerwerte."Es ist nie zu spät", sagt Dr. Ellis Huber, Vorsitzender des Berufsverbands deutscher Präventologen. "Wer anfängt, gesundheitsbewusster zu handeln, gewinnt im Leben immer dazu." Wichtiger Gesundheitsfaktor sei zudem ein "selbstbestimmtes, zufriedenes und erfülltes Leben". Erkrankungshäufigkeit und Sterblichkeit stiegen nachweislich markant an, wenn das "soziale Bindegewebe" unter Spannung stünde. "Verlässliche Freunde, liebevolle Beziehungen und soziale Geborgenheit schützen die Gesundheit und helfen, Krankheit besser zu überwinden."Diese Meldung ist unter Quellenangabe VITAL zur Veröffentlichung frei. Pressekontakt: Redaktion VITAL
Wenn Frauen bereits im mittleren Lebensalter sterben, lässt sich dies in jedem zweiten Fall auf Rauchen, Übergewicht, Bewegungsmangel oder ungesunde Ernährung zurückführen, berichtet die "Apotheken Umschau". Dies ergibt sich aus der britischen Krankenschwester-Studie, für die Daten von knapp 78000 Frauen langfristig ausgewertet wurden. Von den Teilnehmerinnen, die zum Studienbeginn 1980 weder an Herz-Kreislauf-Krankheiten noch an Krebs litten, waren 24 Jahre später 8882 gestorben - die Hälfte an Krebs, der mit Abstand häufigsten Todesursache vor Herz-Kreislauf-Leiden. Nach den Berechnungen der Forscher trug das Rauchen mit 28 Prozent Anteil am stärksten zu den Todesfällen bei.
Quelle: Apotheken Umschau" 12/2008
Viele Arbeitnehmer in Deutschland leiden deutlich stärker an beruflichem Stress als früher. Mehr als 60% der Angestellten gaben an, dass der Druck im Job zugenommen habe. Das berichtet das "Personalmagazin" unter Berufung auf eine Umfrage des Bundesarbeitsministeriums. Im Jahr 2001 war mit 48% zwar noch weniger als die Hälfte Arbeitnehmer betroffen, der Wert lag jedoch schon damals über dem europäischen Durchschnitt von 40%. Gleichzeitig bangen viele Angestellte um ihren Job: Etwa die Hälfte der Beschäftigten macht sich "etwas Sorgen", den Arbeitsplatz zu verlieren.